Rezeptfreie Medikamente
Zur Behandlung der häufigsten gutartigen Erkrankung der Prostata, der BPH, stehen zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe zur Linderung der Beschwerden zur Verfügung.
Rezeptfreie Medikamente können die BPH zwar nicht heilen, haben aber nachweislich einen positiven Effekt auf die Symptome und ggf. auch auf das Fortschreiten der Erkrankung.
Eingesetzt werden (einzeln oder in Kombinationen):
Welche Medikamente angewendet werden, richtet sich danach, welche Beschwerden im Vordergrund stehen.
Eingesetzt werden (einzeln oder in Kombinationen):
- Extrakte aus Brennesselwurzel in Form von Tabletten oder Kapseln
- Extrakt aus Sägepalmenfrüchten in Form von Kapseln
- Kürbissamen (in Form von ganzen Samen oder zerkleinerten Samen, Granulat, Öl oder Kürbissamen-Extrakt)
- Extrakt aus Gräserpollen (z.B. Roggen, Mais)
- Phytosterol-Gemische mit ß-Sitosterol als Hauptbestandteil
Welche Medikamente angewendet werden, richtet sich danach, welche Beschwerden im Vordergrund stehen.
Mittel zur Stärkung der Blasenmuskulatur
Kürbissamen, Kürbissamen-Granulat, Kürbissamen-Öl und Medikamente mit Extrakten aus Kürbissamen stärken die Muskulatur der Blase. Daher eignen sie sich besonders bei beginnender Inkontinenz (unwillkürlicher Harnabgang).
Mittel gegen Beschwerden beim Wasserlassen:
Beschwerden beim Wasserlassen (z.B. verzögerter Beginn der Harnentleerung, schwacher Urinstrahl, Nachtröpfeln) lassen sich mit pflanzlichen Extrakten lindern. Dabei ist darauf zu achten, dass die Medikamente ausreichend hoch dosiert sind.
Folgende Extrakte kommen zum Einsatz:
Diese Pflanzenextrakte können mit weiteren Extrakten kombiniert sein. Kombinationspartner sind z.B.:
Folgende Extrakte kommen zum Einsatz:
- Extrakt aus Brennnesselwurzel: mindestens 400 mg Extrakt
- Extrakt aus Sägepalmenfrüchten (Sabalfrüchten): mindestens 320 mg Extrakt oder 1 bis 2g zerkleinerte Früchte
- Extrakt aus Gräserpollen
- Phytosterol-Gemische (Phytosterole sind mit Cholesterol verwandte pflanzliche Inhaltsstoffe)
Diese Pflanzenextrakte können mit weiteren Extrakten kombiniert sein. Kombinationspartner sind z.B.:
- Extrakt aus Riesen-Goldrutenkraut
- Extrakt aus Rosskastanien-Samen
- Extrakt aus Schachtelhalmkraut
- Extrakt aus Zitterpappelblättern
- Extrakt aus südafrikanischem Sternengras
- Extrakt aus Doldigem Winterlieb
- Extrakt aus Kuhschelle
Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei BPH
Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei BPH sind:
Durch die teilweise verzögerte Entleerung der Blase bei BPH und den damit verbundenen Rückstau des Urins ist die Gefahr von Infektionen der Harnwege bei den Betroffenen relativ hoch. Zur Vermeidung von Harnwegsinfektionen empfehlen sich folgende Maßnahmen:
Durchspülen der Blase mit Blasen- und Nierentees
Folgende Pflanzenteile sind in Teemischung zur Unterstützung der Blasen- und Nierenfunktion häufig enthalten:
Ansäuern des Urins
Bei akuter Gefahr einer Infektion kann der Urin mit der Aminosäure Methionin (in Form von Tabletten einzunehmen) angesäuert werden. Empfehlenswert ist ein pH-Wert unter 6. Dadurch wird das Wachstum von Bakterien, die Infektionen hervorrufen können, gehemmt.
- homöopathische Mittel
- Mittel zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen
Durch die teilweise verzögerte Entleerung der Blase bei BPH und den damit verbundenen Rückstau des Urins ist die Gefahr von Infektionen der Harnwege bei den Betroffenen relativ hoch. Zur Vermeidung von Harnwegsinfektionen empfehlen sich folgende Maßnahmen:
- Durchspülen der Blase mit Blasen- und Nierentees
- Ansäuern des Urins auf einen sauren pH-Wert
Durchspülen der Blase mit Blasen- und Nierentees
Folgende Pflanzenteile sind in Teemischung zur Unterstützung der Blasen- und Nierenfunktion häufig enthalten:
- Bärentraubenblätter
- Queckenwurzelstock
- Riesengoldrutenkraut
- Hauhechelwurzel
- Ackerschachtelhalm
Ansäuern des Urins
Bei akuter Gefahr einer Infektion kann der Urin mit der Aminosäure Methionin (in Form von Tabletten einzunehmen) angesäuert werden. Empfehlenswert ist ein pH-Wert unter 6. Dadurch wird das Wachstum von Bakterien, die Infektionen hervorrufen können, gehemmt.
Vorsorgeuntersuchungen der Prostata
Veränderungen der Prostata, insbesondere in einem sehr frühen Stadium, verursachen häufig keine Beschwerden und können dadurch manchmal nicht rechtzeitig erkannt werden.
Zur Früherkennung von Veränderungen der Prostata ist daher die regelmäßige Inanspruchnahme einer Vorsorgeuntersuchung sinnvoll. Sie wird für Männer ab 45 von den Krankenkassen bezahlt.
Zur Früherkennung von Veränderungen der Prostata ist daher die regelmäßige Inanspruchnahme einer Vorsorgeuntersuchung sinnvoll. Sie wird für Männer ab 45 von den Krankenkassen bezahlt.
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